Seminare

Seminar  „Von Kindesbeinen an“

In dieser Fortbildung  lernen die TeilnehmerInnen den Entwicklungsstand der Füße und Beinachsen vom Säugling bis zum Erwachsenen zu erheben. Damit können sie beurteilen ob Therapiebedarf besteht. Es werden spezielle Fehlentwicklungen wie Knick-Senkfuß, Hohlfuß, Zehenspitzengang und Einwärtsgang besprochen. Weiters werden verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten aus Osteopathie und Podotherapie vermittelt.

Inhalte:
• Die Entwicklung der Füße und Beinachsen vom Säugling an bis zum Erwachsenen: was tut sich in den einzelnen Körperabschnitten und Gelenken, welche Meilensteine sollten erreicht werden

• Manuelle Tests zur Überprüfung der Beinachsen in den verschiedenen Lebensjahren: einfache Tests zur Durchführung in der täglichen Praxis, die auch mit sehr lebendigen Kindern gelingen

• Der Entwicklungsverlauf des Gangbildes

• Wissenschaftliche Verlaufsuntersuchungen zu Fußfehlstellungen und Einlagenversorgung

• Zehenspitzengang, Einwärtsgang

• Fußfehlstellungen und ihre Auswirkungen auf andere Körperregionen: Modelle für aufsteigende Läsionsketten

• Therapeutische Möglichkeiten aus Osteopathie und Podotherapaie

• Demonstrationen mit kleinen und größeren PatientInnen

Wiener Schule für Osteopathie, www.wso.at


Körpertrauma – Seelentrauma

Körperliche und seelische Traumen hinterlassen Spuren im menschlichen Organismus.
Diese Spuren palpieren wir in der osteopathischen Therapie als dysfunktionale Spannungen im Gewebe und auch als Dysregulationen im autonomen Nervensystem.
Wir beobachten, dass manche PatientInnen im Zuge der körperlichen Auflösung von Traumen starke emotionale Prozesse erleben. Diese benötigen auch in der osteopathischen Praxis spezielle Rahmenbedingungen, damit es zur Heilung und nicht zu einer Retraumatisierung kommt.
Die Psychotherapeutin Elisabeth Kopf und die Osteopathin Christina Halasz vermitteln in diesem Seminar Grundlagen der Traumaforschung und traumatherapeutische Interventionen beider Fachrichtungen.

 

Inhalte:
• Körpertrauma - Seelentrauma: Gibt es Unterschiede? Wie werden traumatische Erfahrungen im Gehirn und Gewebe gespeichert bzw. verarbeitet?
• Mögliche Folgen/Symptome traumatischen Erlebens auf psychischer und körperlicher Ebene bzw. im Verhalten von KlientInnen.
• Allgemeine Rahmenbedingungen für das Arbeiten mit TraumapatientInnen in der Praxis
• Umgang mit traumatischen Prozessen in der Osteopathie an Hand von praktischen Beispielen - Gewebeerinnerung/neuronale Erinnerungen und mögliche heilende bzw. stabilisierende Interventionen.
• Die Retraumatisierung: Symptome erkennen, Stoppzeichen beachten - Interventionen setzen.

24.-26.11.2017 Wiener Schule für Osteopathie, www.wso.at